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  Kann ungeöffnetes Olivenöl schlecht werden? Ungeöffnetes Olivenöl ist zwischen 12 und 24 Monate haltbar. Geöffnetes Olivenöl 3 bis 6 Monate und sollte zügig aufgebraucht werden. Schlechtes Olivenöl erkennt man gut, denn es riecht und schmeckt ranzig. Für beide gilt dunkel und Kühl lagern. Eher kälter als warm. Geschlossenes und korrekt gelagertes Olivenöl ist sogar mehrere Jahre haltbar, jedoch kann man nicht jedem Konsumenten die korrekte Lagerung zutrauen. Das Olivenöl wird mit der Zeit lediglich etwas milder. Nicht verschlossenes Olivenöl ist im besten Fall einige Wochen haltbar, wird ranzig und verliert seine grüne Farbe. Um eine möglichst lange Haltbarkeit zu...

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Was bedeutet kaltgepresst? (Kaltextraktion) Kaltgepresst bedeutet, dass ein Olivenöl bei der Herstellung, durch mechanische Verfahren, schonend gepresst wird. Bis Mitte des letzten Jahrhunderts geschah dies noch in großen hydraulischen Pressen. Im ersten Durchgang presste man die frisch geernteten Oliven, im zweiten Durchgang fügte man heißes Wasser hinzu, um den verbliebenen Rest an Olivenöl aus der Presse zu bekommen. Das durch die zweite Pressung gewonnen Öl wurde meist als Lampen- oder Schmieröl verwendet und nicht für den Verzehr. Der Begriff kaltgepresst ist im Grunde überholt, denn heutzutage wird Natives Olivenöl Extra meist in modernen verfahren kalt extrahiert. Ähnlich wie damals in...

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Lichtgeschützt gut verschlossen und nicht zu warm. Bei der Lagerung von Olivenöl kann man ,je nach Zustand des Öls und Behälters, verschieden vorgehen. Handelt es sich um ein geschlossenes Gefäß, ist wichtig das Olivenöl vor zu großer Wärme zu schützen (über 25 Grad). Falls das Gefäß durchsichtig ist, sollte man es besonders gut vor Sonneneinstrahlung schützen. Geöffnete Gefäße sollten gleich nach dem Gebrauch gut verschlossen werden. Denn Licht wie Luft lassen das Olivenöl ranzig werden und fördern die Oxidation von Olivenöl. Dadurch verliert es Geschmack, Aroma und gesunde pflanzliche Inhaltsstoffe. Bei Kanistern lohnt es sich Reste in kleinere Gefäße umzufüllen,...

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Native extra bezeichnet ein hochwertiges Premium Olivenöl, das sensorisch fehlerfrei ist und beim Herstellungsprozess bestimmte Standards einhält. Der Begriff wurde in einer EU-Verordnung festgelegt um Olivenöl in verschiedene Qualitätsstufen einzuteilen. Bei „extra vergine“ oder „extra virgen“ handelt es sich um Synonyme für Nativ Extra. Sensorisch fehlerfrei heißt, es darf nicht ranzig oder schlammig riechen bzw. schmecken. Bei der Herstellung wird nur eine Olivensorte verwendet. Natives Olivenöl extra ist Sortenrein. Es ist kaltgepresst. Bei der Pressung darf die Temperatur der Maische 27 Grad nicht übersteigen. Das Olivenöl  hat einen niedrigen Säuregrad mit einem festgelegten Höchstwert von 0,8. Die frisch nach der...

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Hochwertige Premium Olivenöle schmecken leicht bis kräftig bitter. Dazu kommt eine Schärfe und leichtes Kratzen im Hals. Ein Kratzen im Hals empfindet man besonders, wenn man Olivenöl pur verkostet. Der bittere Geschmack und auch die Schärfe sind schwer zu beschreiben und haben eine vielfältige Frische. Hat man einmal ein gutes Olivenöl probiert sind diese Merkmale jedoch leicht zu erkennen und von minderwertigen Ölen zu unterscheiden. Auch minderwertige Olivenöle können bitter schmecken, doch geht es hier geschmacklich in Richtung ranzig und stumpf. Gutes Olivenöl spricht alle Geschmacksnerven an! Der bittere Geschmack kommt von den im Öl enthaltenen Polyphenolen, pflanzliche Antioxidantien, welche...

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